1000 Scherben

1000 Scherben

 

Ich stehe vor dem Abgrund

Ich weiß nicht mehr weiter

Meine Hände sind ganz wund

Von der steilen, hier nach obend gehenden Leiter

Mein Leben ist nichts mehr wert

Und trotzdem will ich nicht springen

Ich ziehe mein Schwert

Das mit ganz scharfen Klingen

Meinen Hals bedroht

Und trotzdem will ich nicht schneiden

Mein Leben ringt mit dem Tod

Aber ich will nicht mehr leiden

Ich will endlich sterben

Denn nur wegen dir

Liegt mein Herz in 1000 Scherben

28.9.12 22:44, kommentieren

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Liebe

Liebe

 

Es bedarf einer Menge liebe, jemanden so zu hassen.

28.9.12 22:18, kommentieren

Moon

Moon

 

You see the Moon?

We were so happy.

You see the stars?

We broken in two,

‘cause I love you..

28.9.12 22:15, kommentieren

Lebe ich?

Lebe ich?

 

Ich gehe durch den Wald, durch die Dunkelheit, durch den Regen, durch die Kälte. Meine Jacke ist offen, Ärmel hochgekrempelt. Ich will die Kälte auf meiner Hau spüren, den Regen. Ich will den Schmerz spüren. Ich will spühren das ich lebe. Und was spüre ich? Es ist wie in meinem Traum, ich will die Kälte spüren, kann es aber nicht. Ich spüre den Regen auf meiner Haut, den Wind in meinen Haaren, aber mir wird nicht kalt. Warum wird mir nicht kalt? Lebe ich? Ich höre Musik, volle Lautstärke, ich gehe so durch den Regen, durch die Kälte. Ich werde Nass, aber mir wird nicht kalt. Ich will Leben spüren, ich will kälte spüren, ich will Schmerz spüren. Und was spüre ich? Nichts von dem! Nur das Gefühl versgt zu haben! Und trotzdem lächle ich. Ich lächle den Regen, den Mond, die Dunkelheit, ja, selbst das Gefühl versagt zu haben, an. Ich lächle alles an, den alles was ich will ist leben! Allerdings leben so wie ich es will!

28.9.12 22:10, kommentieren

Nur ich

Nur ich

 

Nur ich bin hier, nur ich will das. Aber was will ich? Will ich leben? Will ich sterben? Ich gehe zum Fenster, öffne es. Atme die kalte Luft ein, will die Kälte spüren. Den Mond. Auch hinter den Wolken versteckt sieht man ihn noch leuchten. Ich mache das Fenster auf Kipp, gehe zurück in mein Bett. Was für ein Sinn hat das alles? Es ist kein Tagebuch, es sind nur Gedanken. Gedanken, die in meinem Kopf sind, die raus wollen bevor ich sie vergesse. Es hat keinen Sinn dass ich das aufschreibe, keinen Zusammenhang, aber ich mache es trotzdem. Ich weiß noch nicht mal warum. Aber ich mache es. Manchmal habe ich das Gefühl etwas Besonderes zu sein. Aber  die Wahrheit ist; Ich bin nichts!

28.9.12 21:52, kommentieren

Ist der Tod das Leben wert?

Ist der Tod das Leben wert?

 

Ich denke nicht, aber weiß ich dass es stimmt? Was ist schöner? Leben oder Tod? Aufregung oder Ruhe, für immer Ruhe? Liebe oder Glück? Ewiges Leben oder ewige Liebe? Lachen oder weinen? Warum muss ich was zu essen machen wenn ich keinen Hunger hab? Warum muss ich Vitamine essen wenn ich krank werden will? Warum muss ich Leben wenn ich sterben will? Muss man geliebt haben um hassen zu können? Muss man etwas getan haben um verzeihen zu können? Was muss man tun um endlich sterben zu können? Was muss man tun um endlich vergessen zu können? Warum der Tod und nicht das Leben? Warum die Dunkelheit und nicht das Licht? Entscheidet man das selbst? Oder wird das entschieden? Was ist Schicksal wenn man nicht daran glaubt? Was ist Zukunft wenn man nicht leben möchte? Was ist der Tod wenn man nicht weiß was man will? Feuer, Wasser, Eis? Was haben sie gemeinsam? Was bedeuten sie? Ist es das Leben das uns glücklich macht oder ist es der Tod? Was wollen wir? Was will ich? Bin ich anders, nein gar verrückt wenn ich mich gegen die Menge stelle? Ist das Liebe? Ist das Hass? Fragen die scheinbar nichts bedeuten in Wahrheit was Großes sind? Ergibt dass Sinn? Ergibt das Leben?  Bedeutet irgendwas irgendwas? Oder ist alles nichts? Ist der Tod die Erlösung? Ist es nur eine weitere Wartezeit? Bedeutet Feuer etwas? Oder auch nicht? Hat das Leben einen Sinn? Oder ist es nur ein Spiel? Aber, wer Spielt mit uns? Gott? Der Teufel? Riesen die am PC sitzen? Oder sind es gar wir selbst, die dieses Spiel spielen?

28.9.12 21:31, kommentieren

Ich und die Stadt

Ich und die Stadt

 

Lautlos sitzt er auf dem Dach, weiß nicht wie er da rauf gekommen ist. Obwohl es schon spät ist, flitzen die Menschen noch unten auf den Straßen entlang. Er beobachtet sie, beneidet sie. Wie sie da einfach entlang gehen können, ohne sich zu fürchten, vor dieser riesigen, hektischen Stadt. Ohne nachzugrübeln wo die ganzen Häuser herkommen, und was die Menschen damit der Erde antuen. Er spuckt über den Rand des Daches, hofft einen dieser Mensch zu treffen. Er selbst sieht sich nicht als Mensch, er ist besser. Geräuschlos fällt der Schnee, aus dem Wolken verhangenen Himmel. Es ist Stockdunkel, und trotzdem eilen die Menschen auf den Straßen immer weiter. Er ist wütend auf sie, ohne einen bestimmten Grund. Er weiß nur dass er sie hasst. Alle, die Menschen, denen er so ähnlich wäre, die Stadt, die so beängstigend und hektisch ist, dass er es nicht mehr in ihr aushält, die Häuser, die überall im Weg stehen und scheinbar immer näher zusammen rücken, und diese Nacht, die ihm zeigt wie anders er doch ist. Langsam steht er auf, geht näher an den Rand des Daches und guckt nach unten. „Das wird euch eine Lehre sein.“ Sein letzter Gedanke. Er dreht sich um, breitet die Arme aus und springt. Während er fällt, den Blick zum Himmel gerichtet, lächelt er zu ersten Mal. Versucht es zumindest.

 

 

 

 

 

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28.9.12 20:58, kommentieren